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  • Öffentliches Recht, Zivilrecht und Strafrecht – eine Definition

    In unserem täglichen Leben begegnen uns öfters Begriffe, die mit dem Recht zu tun haben. Aber worin unterscheidet sich das öffentliche Recht eigentlich vom Zivilrecht? Was hat es mit dem Strafrecht auf sich und durch welche Merkmale zeichnen sich die einzelnen Teilgebiete des Rechts aus? Diesen Fragen wollen wir uns in diesem Artikel zuwenden.

    Das Öffentliche Recht- was wird darunter genau verstanden?

    Das öffentliche Recht regelt das Verhältnis zwischen den Träger der öffentlichen Institutionen, – also dem Staat – gegenüber seinen Subjekten (den Bürgern). Auch Gesetze, die mit der Organisation und Funktion des Staates zu tun haben, ist Teil des öffentlichen Rechtes.

    Zu den Bereichen des öffentlichen Rechts zählen beispielsweise:

    Völkerrecht: Dieses betrifft beispielsweise die Menschenrechte oder das Seerecht
    Supranationales Recht: Beispielsweise Europarecht
    Nationales Recht: Verwaltungsrecht, Sozialrecht, Verfassungsrecht, Steuerrecht oder das Strafrecht

    So ist es nur möglich, einen Leistungsanspruch von Bürgern (wie das beispielsweise beim Sozialrecht der Fall ist) durchzusetzen, wenn dieser auf einer gesetzlichen Regelung basiert. Und hier kommt das öffentliche Recht zum Tragen. Gleichermaßen trifft das auf staatliches Handeln (Festnahme) zu. Auch diese Handlungsweisen basieren auf einer gesetzlichen Regelung des öffentlichen Rechtes.

    Das Zivilrecht
    Das Zivilrecht zählt neben dem öffentlichen Recht und dem Strafrecht zu einem sehr großen Rechtsgebiet in Deutschland. Durch das Zivilrecht werden die rechtlichen Beziehungen der Bürger untereinander geregelt. Diese sind im Bürgerlichen Gesetzbuch geregelt. Daneben sind noch eine große Anzahl von Spezialgesetzen vorhanden, wie das beim Arbeitsgesetz der Fall ist.

    Durch das Zivilrecht werden auch Beziehungen zwischen privaten und juristischen Personen geregelt. Kommt es zu unterschiedlichen Verträgen, wie das beim Kaufvertrag oder beim Mietvertrag der Fall ist, fällt dies in die Zuständigkeit des Zivilrechtes.

    So herrscht in Deutschland zwar Privatautonomie, die jedem Menschen die Freiheit einräumt, selbst zu entscheiden, welche Verträge er eingeht. Das Zivilrecht gibt dafür den Rahmen vor, durch die Verbraucher besonders geschützt sind.

    Auch die Schadensersatzansprüche oder Unterhaltsansprüche werden durch das Zivilrecht geregelt. Ein besonderes Merkmal dieser bürgerlich-rechtlichen Beziehungen ist, dass sowohl der Anspruchssteller als auch der Anspruchsgegner sich auf der gleichen Stufe befinden.

    Das Strafrecht
    Das Strafrecht ist ein Teilbereich des öffentlichen Rechtes und kann in zwei größere Bereiche untergliedert werden. Einerseits in das materielle Strafrecht, zum anderen in das formelle Strafrecht. Beim materiellen Strafrecht werden die Voraussetzungen und Rechtsfolgen definiert, die sich aus Straftaten ergeben. So wird geregelt, welche Strafen bei Straftaten zu erwarten sind. Beim formellen Strafrecht wird festgelegt, wie sich der Ablauf eines Strafverfahrens gestaltet. Wesentlicher Bestandteil ist hier das Nachweisverfahren.

    Mit dem Strafrecht verfolgt der Staat das Ziel, Rechtsgüter zu schützen, indem schädliche Verhaltensweisen unter Strafe gestellt werden. Im Strafrecht handelt es sich um strafbare Handlungen, wenn diese nicht erwünscht sein. Dabei kann es sich um Körperverletzungen oder Diebstähle handeln. Aber auch Beleidigungen fallen in das Rechtsgebiet des Strafrechtes. Der Staat erfolgt damit drei Ziele:

    Spezialprävention: Erzieherischer Effekt
    Generalprävention: Abschreckung
    Repression: Sühnung von Straftaten

    Die Bestrafung ist das Resultat eines gerichtlichen Verfahrens, das entweder durch den Strafbefehl oder durch das Urteil zu Ende gebracht wird. Handelt es sich um junge Straftäter (unter 18 bis maximal 21 Jahre), findet das Jugendstrafrecht Anwendung, welches Sonderregelungen beinhaltet.

    Fazit:
    Öffentliches Recht, Zivilrecht oder Straftat – bei allen drei Bereichen handelt es sich um sehr große Rechtsgebiete, die sich auf unterschiedliche Komponenten konzentrieren und verschiedenste Ziele verfolgen.

    Allen gemeinsam ist, dass Sie einen Rechtsbeistand (Anwalt) benötigen, wenn Sie mit einem der Rechtsgebiete in direkten Kontakt kommen.

  • Diese Baustile sind typisch für Norddeutschland

    Jede Region der Welt verfügt über ihre Eigenarten, seien es sprachlicher, musikalischer oder auch architektonischer Natur. Im Falle von Norddeutschland könnte man fast vermuten, dass es hier in der Architektur eher weniger variabel zugeht als anderswo. Doch die Architektur Norddeutschlands beschränkt sich keineswegs nur auf Friesenhäuser mit Reetdach, wie man in diesem Text erfahren wird.

    Backsteingotik ist prägend für die repräsentativen Bauten Norddeutschlands


    Äußerst prägend für die Region, insbesondere bei größeren Bauten, ist der Stil der Backsteingotik. So prägend ist dieser für Norddeutschland, dass es sogar den feststehenden Begriff der „Norddeutschen Backsteingotik“ gibt. Dieser wird zur Abgrenzung vom im Prinzip sehr ähnlichen Stil, der in den Niederlanden und im gesamten Ostseeraum zur Anwendung kommt.

    Schon ab dem 12. Jahrhundert fand nördlich der Alpen Backstein als Baumaterial breite Verwendung, sodass erste Bauten aus Backstein sogar noch der Backsteinromantik zugezählt werden. Danach dauerte die hauptsächliche Phase der Backsteingotik bis etwa ins 16. Jahrhundert. In vielen Städten Norddeutschlands sind gerade Gebäude wie Rathäuser, Herrenhäuser, aber auch Kirchen in diesem Stil errichtet. Als „Mutter der Backsteingotik“ gilt dabei das Holstentor in Lübeck, welches sogar zum UNESCO-Welterbe zählt.

    Im nördlichen sowie westlichen Deutschland unterscheidet man zwei große Baustile innerhalb der Backsteingotik: Jenen Übergangsstil zwischen Romantik und Gotik, wie man ihn bei vielen Dorfkirchen in Ostfriesland sieht, oft mit einem freistehenden Glockenturm. Sowie jenen, der starke niederländische Einflüsse aufweist, bei dem häufig blasser Backstein verwendet, gerne auch mit Verzierungen aus Sandstein.


    Reetdächer als bis heute gültiges Erkennungszeichen für Norddeutschland

    Eine andere, in der Regel weniger repräsentative Funktion haben hingegen jene ebenfalls in Norddeutschland sehr verbreiteten Wohnhäuser mit Reetdach. Diese werden auch als Friesenhäuser bezeichnet. Typisch ist bei ihren historischen Varianten ihr vergleichsweise großer Grundriss, dafür aber der Verzicht auf Mehrgeschossigkeit. Gebaut wurde aus jenen Materialien, die im Umland in rauen Mengen verfügbar waren: Lehm für die Backsteine, aus denen die Wände bestehen, Schilf für die Reetdächer und Holz für die Giebel und Fensterrahmen.

    Beispiele derartiger Friesenhäuser findet man natürlich überall in Friesland, somit auch in Westfriesland in den Niederlanden, in Ostfriesland im nördlichen Niedersachsen und in Nordfriesland bis hinauf zu den bekannten Inseln Föhr und Sylt. Vielfach kann man ein solches altes Friesenhaus auch für seinen Urlaub buchen und darin ganz entspannt in authentisch nordisch-friesischem Flair die schönsten Wochen des Jahres verbringen.

    Auch moderne Friesenhäuser gehören zu den norddeutschen Baustilen


    Die moderne Variante eines Friesenhauses besteht zwar anders als die historischen Vorbilder, die aus Backstein errichtet wurden, aus herkömmlichem Stein, oft verklinkert, hat aber in der Regel das Reetdach von der historischen Variante behalten. Ebenfalls typisch für ein modernes Friesenhaus ist die weitläufige Diele, die Bewohner und Gäste nach dem Eintritt ins Haus empfängt, auch das ist typisch norddeutsch. Konsequenzen hat so ein Reetdach aber auch fürs kulturelle Leben in solch einem Umfeld. In Kampen auf Sylt beispielsweise sind deshalb Feuerwerke nicht nur zu Silvester verboten. Ansonsten aber verströmen die naturnahen Baumaterialien stets ein besonders entspannendes Flair.

  • Lebensdauer von Photovoltaikanlagen

    Photovoltaikanlagen – Lebensdauer, Wartung und Pflege

    Im Zuge des Klimawandels und der Abkehr von der Abhängigkeit fossiler Brennstoffe sind alternative energetische Systeme ein wichtiges Thema in der Industrie, aber auch in privaten Haushalten. Immer mehr Hausbesitzer möchten ihre alten Heizungen austauschen.

    Selbstversorgung mit Unterstützung durch Photovoltaikanlagen

    Das Ziel ist die Selbstversorgung: Eine moderne Heizungsanlage arbeitet ohne fossile Brennstoffe, ausschließlich mit Strom. Dies ist mit einer Wärmepumpe sehr gut zu realisieren. Der Strom für den Betrieb wird mit einer Photovoltaikanlage selbst erzeugt. Die Anlagen lassen sich auf dem Dach des Hauses oder eines Nebengebäudes installieren. Sie erzeugen nicht nur den Strom für die Wärmepumpe, sondern auch den Haushaltsstrom. Im besten Falle gibt es zusätzlich einen Speicher für die Energie. So kann auch über die Winterzeit eine weitgehende Unabhängigkeit von einem Energieversorger erreicht werden. Doch wie lange können Photovoltaikanlagen betrieben werden und was ist in Bezug auf die Wartung und die Pflege zu beachten? Wir geben Ihnen einen Überblick.

    Photovoltaikanlagen erzeugen Energie

    Mit der Installation einer Photovoltaikanlage erzeugen Sie Ihren eigenen Strom. Zu diesem Zweck werden Solarmodule auf dem der Sonne zugewandten Seite Ihres Hausdaches installiert. Abhängig von der Ausrichtung Ihres Hauses nach Süden kann auch die gesamte Dachfläche für die Montage genutzt werden. Je mehr Solarmodule verbaut werden können, desto höher ist die Leistung Ihrer Anlage. Mit jedem installierten Solarmodul produzieren Sie demnach mehr Strom, den Sie in Ihr System einspeisen können. Damit dies funktioniert, ist eine Umwandlung der Sonnenenergie erforderlich. Dies passiert mit einem Wechselrichter. Der Strom wird in das Haushaltsnetz eingespeist. Wenn Sie mehr produzieren, als Sie verbrauchen, ist eine temporäre Speicherung möglich.

    Komponenten von Photovoltaikanlagen

    Photovoltaikanlagen bestehen im Wesentlichen aus den Solarmodulen und dem Wechselrichter. Beide Komponenten haben eine unterschiedliche Lebensdauer, die Sie durch eine sehr gute Wartung und Pflege verlängern können. Grundsätzlich kann eine Photovoltaikanlage für einen Zeitraum von bis zu 25 Jahren ihren zuverlässigen Dienst verrichten. Dabei ist es für Sie wichtig zu wissen, dass der Wechselrichter in der Regel nicht so lange in Betrieb bleibt wie die Solarmodule. In der Regel wird der Wechselrichter nach zehn bis 15 Jahren ausgetauscht. Somit nutzen Sie die Module etwa doppelt so lange wie den Wechselrichter.

    So erhöhen Sie die Lebensdauer Ihrer Solaranlage

    Die Installation und Inbetriebnahme einer Solaranlage ist zunächst eine Anschaffung, die einiges an Investition erfordert. Somit ist das Interesse an einer langen Betriebsfähigkeit der Anlage groß. Durch eine gute Wartung und Pflege leisten Sie einen wichtigen Beitrag für den langen Betrieb Ihrer Photovoltaikanlage. Beachten Sie in diesem Kontext folgende Punkte.

    Fachgerechte Installation

    Eine Photovoltaikanlage sollte immer von einem Fachbetrieb installiert und eingestellt werden. Es ist wesentlich, dass die Mitarbeiter Schulungen absolviert haben und sich mit der Technik auskennen. Eine nach modernsten Erkenntnissen installierte und eingestellte Photovoltaikanlage hat eine längere Lebensdauer.

    Wartung

    Vernachlässigen Sie die Wartung der Photovoltaikanlagen nicht. Einmal im Jahr sollte eine Sichtprüfung durch einen Fachbetrieb vorgenommen werden. Darüber hinaus ist alle vier Jahre eine Prüfung nach der Verordnung DIN EN 62446-1 VDE 0126-23-1:2019-04 vorgeschrieben. Bei dieser Prüfung wird die ordnungsgemäße Funktion ähnlich der Inbetriebnahme kontrolliert. Probleme werden im Rahmen dieser Wartung und Überprüfung erkannt und behoben. Dies kann die Lebensdauer der Anlage signifikant erhöhen.

    Austausch defekter Teile

    Sowohl an den Solarmodulen als auch am Wechselrichter gibt es einzelne Teile, die einen Defekt aufweisen können. Wird dieser möglichst nach der Feststellung behoben, kann keine Kettenreaktion eintreten. Diese führt zu weiteren Defekten und im schlimmsten Falle zum Ausfall der Anlage.

    Repowering

    Ein Repowering kann eine Photovoltaikanlage, die seit Längerem in Betrieb ist, modernisieren und instand setzen. Dies ist möglich, wenn Sie einen Austausch des Wechselrichters vornehmen lassen.

    Wenn Sie diese Dinge berücksichtigen, können Sie die übliche Nutzungsdauer einer Photovoltaikanlage von 20 bis 25 Jahren erreichen oder sogar überschreiten.

  • Untersuchungen in der Schwangerschaft – Welche Kosten werden durch die Krankenkassenübernommen?

    Schwangere Frauen tun alles dafür, dass es ihrem Nachwuchs in ihrem Bauch an nichts mangelt. Um Mutter und Kind während der Schwangerschaft umfassend zu betreuen und zu begleiten, werden von Gynäkologen und Hebammen verschiedene Vorsorgeuntersuchungen angeboten. Doch welche Vorsorgeuntersuchungen und Leistungen werden von den Krankenkassen während der Schwangerschaft eigentlich übernommen?


    Die Mutterschaftsrichtlinie gibt Auskunft über den Katalog der übernommenen Leistungen.
    Welche Kassenleistungen für Schwangere von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt werden, regelt die sogenannte Mutterschaftsrichtlinie. In diesem Leistungskatalog finden sich beispielsweise Informationen in Bezug auf die finanzielle Übernahme der Ultraschalluntersuchung.

    Drei Ultraschalluntersuchungen übernimmt die gesetzliche Krankenkasse während einer Schwangerschaft. Im Regelfall stehen diese im 3., 6. und 8. Schwangerschaftsmonat an.
    Auch allgemeine Vorsorgeuntersuchungen und wichtige Tests wie die Erkennung von Risikoschwangerschaften oder die regelmäßige Überwachung des allgemeinen Gesundheitszustandes von Mutter und Kind, werden von den gesetzlichen bzw. privaten Krankenkassen finanziert. In diesem Zusammenhang werden ebenfalls Urinuntersuchungen auf Eiweiß und Zucker sowie verschiedene Blutuntersuchungen durchgeführt.

    Das erste Mal findet solch eine Blutuntersuchung im Rahmen der Erstuntersuchung statt. Sind die Befunde unauffällig, wird das Blut der Mutter erst ab dem 6. Schwangerschaftsmonat wieder regelmäßig überprüft. Zu diesen serologischen Basis-Tests zählen unter anderem Antikörper-Suchtests, wie auf Röteln oder Hepatitis-B, wenn eine begründete Indikation dafür vorliegt.

    Weitere Leistungen bei Risikoschwangerschaften

    Liegt eine Risikoschwangerschaft vor, werden zusätzliche Untersuchungen und engmaschigere Kontrollen von den Gynäkologen durchgeführt und von den Krankenkassen übernommen. Zu diesen zusätzlichen Untersuchungen zählen beispielsweise weitere Ultraschallaufnahmen. Auch die pränatale Diagnostik und ihr zugehörige Maßnahmen, wie ein Bluttest auf das Down Syndrom, fallen unter die Leistungen, welche die Krankenkasse bei einer Risikoschwangerschaft übernimmt.

    Gibt es eine Überweisung zur Feindiagnostik aufgrund von Auffälligkeiten im Ultraschall, übernehmen die meisten Krankenkassen die Bezahlung dieser Untersuchungen. Bei der Feindiagnostik werden alle sichtbaren Strukturen des Babykörpers mittels eines modernen Ultraschallgerätes detailliert untersucht.

    Individuelle Gesundheitsleistungen werden nicht von den Krankenkassen übernommen

    Nicht im Leistungskatalog der Mutterschaftslinie enthalten sind die sogenannten individuellen Gesundheitsleistungen. Zu diesen zählen beispielsweise die Nackenfaltenmessung, die Fruchtwasseruntersuchung, die Chorionzottenbiopsie oder der Taxoplasmose-Test. Von Ihrem behandelnden Gynäkologen werden Sie aber auch über alle von den Krankenkassen übernommenen oder privat zu zahlenden Untersuchungen in der Schwangerschaft informiert.

  • Regeln der elterlichen Sorge

    Es ist egal ob in der Partnerschaft, in der Ehe oder nach der Trennung, für die Sorge um die Kinder gibt es klare Regeln. Die elterliche Sorge ist das Recht zur Erziehung und die Pflicht zur Betreuung und Versorgung eines minderjährigen Kindes. Die dazu gehörigen Paragrafen sind 1626 bis 1698b des BGB. Das Gesetz teilt die elterliche Sorge in drei Bereiche: die Personensorge, die Sorge für das Vermögen und die gesetzliche Vertretung des Kindes. Im folgenden Blogbeitrag gehe ich näher auf die Rechten und Pflichten der Eltern sowie der Kinder ein.

    Rechte und Pflichten der Eltern

    Bis ein Kind volljährig wird, haben die Eltern das Sorgerecht. Dieses umfasst die Pflege und Erziehung des Kindes. Ebenfalls fällt unter die Personenpflege die Wahl der Schule oder auch die Höhe des Taschengeldes sowie Freizeitaktivitäten. Medizinische Behandlungen dürfen nur mit der Zustimmung der Eltern durchgeführt werden. Bis zur Vollendung des 17. Lebensjahres entscheiden die Eltern ebenfalls über Ohrstecker oder Tätowierungen. Außerdem haben sie die Aufsichtspflicht und das Aufenthaltsbestimmungsrecht, dass bedeutet, die Eltern bestimmen ob das Kind zu den Großeltern oder auf Klassenfahrt mitdarf.

    Die elterliche Sorge bei unverheirateten Paaren

    Wenn die Eltern bei der Geburt des gemeinsamen Kindes verheiratet sind, haben beide automatisch das gemeinsame Sorgerecht. Bei unverheirateten Paaren ist es etwas komplizierter. Bei der Geburt erhält die Mutter das alleinige Sorgerecht, wenn trotzdem beide Parteien das Sorgerecht haben möchten, müssen Sie dies beim Jugendamt oder bei einem Notar beglaubigen lassen. Dieses ist nur mit einer Sorgeerklärung möglich, auch nach der Trennung oder nach der Scheidung ändert sich erstmal nichts am gemeinsamen Sorgerecht. Nur das Familiengericht kann eine Sorgeerklärung wieder aufheben, außer das Kindeswohl ist in Gefahr oder ein Elternteil stirbt.

    Verträge und Geschäfte (Vermögenssorge)

    Sorgeberechtigte verwalten das Geld des Kindes, wie etwa ein Sparkonto oder Bargeld. Wie das Vermögen des Kindes verwendet wird entscheiden die Eltern, allerdings muss es erhalten bleiben oder sich vermehren. Teilen sich die Eltern das Sorgerecht, müssen alle wichtigen Entscheidungen die das Kind betreffen, zusammengetroffen werden. Verträge müssen immer von beiden Elternteilen unterschrieben werden. Da sich das bei einem geteilten Sorgerecht etwas chaotisch gestalten kann, ist es möglich, eine schriftliche Vollmacht zu erteilen. Auf Antrag bei einem Familiengericht kann die alleinige Entscheidungsbefugnis übertragen werden.

    Neutralitätspflicht der Eltern  

    Beide Elternteile sind dazu verpflichtet, alles zu unterlassen, was das Verhältnis des anderen Elternteiles negativ beeinflussen könnte. Verletzt ein Elternteil dauerhaft die Neutralitätspflicht, ist es möglich einen Umgangspfleger zu bestellen. Dieser wird in diesem Fall zukünftig bei jedem Treffen des Elternteils und des Kindes anwesend sein und dafür sorgen, dass die Neutralität gewahrt wird.

    Sorgerecht  

    Bei einer Scheidung wird oft über das Sorgerecht vor Gericht geklagt. Da so ein Prozess ziemlich Nervenaufreiben sein kann, sollte ein guter Anwalt für Familienrecht immer mit dabei sein. Dieser sieht und erkennt Rechtslagen besser und weiß mit diesen umzugehen.

  • Ist Osteopathie in der Schwangerschaft gesund?

    Eine Schwangerschaft ist etwas Wunderbares, jedoch haben die meisten Frauen Folgeerscheinungen wie: Übelkeit, Sodbrennen oder auch enormen Rückenschmerzen. Schmerztabletten sind in der Schwangerschaft nicht gerade ratsam, weshalb die meisten Frauen mit Schmerzen den Alltag meistern. Es gibt aber noch eine andere Methode um die Schmerzen zu bekämpfen, als sie einfach nur auszusitzen. Osteopathie ist eine „Heilmedizin“, die keinerlei Nebenwirkungen aufzeigt. Diese medizinischen Behandlungen können auch im Schwangeren Zustand durchgeführt werden.

    Welche Beschwerden können gelindert werden?

    In den ersten drei Monaten wird bei Osteopathischen Behandlungen die Einnistung und die Versorgung des Embryos in den Vordergrund gestellt, sodass diese bestmöglich gewährleistet wird.

    Ab dem vierten Monat wird mit leichten und sanften Techniken typische Schwangerschaftsbeschwerden behandelt, wie zum Beispiel Rückenschmerzen, Blasenprobleme oder Sodbrennen. Fehllagen des Kindes können so ebenfalls verbessert werden.

    In den letzten drei Monaten wird bei den Behandlungen das Becken der Mutter schonend auf die Geburt vorbereitet.

    Ist Osteopathie gefährlich für das Kind?

    So gut wie jede Technik, die während der Schwangerschaft Verwendung findet, wird entweder im Sitzen oder in der Seitenlage durchgeführt. Zudem sind alle Maßnahmen sehr schonend und sanft. Ebenso wird vor der Behandlung ein umfassender Bericht sowie ein ausführliches Anamnese Gespräch durchgeführt. Wenn sich die Patienten trotzdem unsicher sind, kann ebenso Rücksprache mit dem behandelten Gynäkologen gehalten werden. Auffälligkeiten im Mutterpass sollten dem Osteopathen dringlichst mitgeteilt werden. 

    Wie kann Osteopathie den Körper vorbereiten?

    Bei der Geburtsvorbereitungsarbeit des Osteopathen wird besonders viel Wert auf die Regulation der Muskeln, die bei der Geburt ausschlaggebend sind, gelegt. Ebenso liegt der Fokus auf der Lendenwirbelsäule, diese sollte frei beweglich sein. Craniale Unterstützung ist wichtig für die Hormonachse, diese ist hilfreich für die Wehentätigkeit während der Geburt. Wenn all diese Faktoren reguliert sind und die werdende Mutter entspannt ist, kann diese beruhigt und vorbereitet auf die Geburt hin fiebern.

    Osteopathie während der Schwangerschaft

    Es liegt keine Studie vor, die besagt, dass Osteopathie in der Schwangerschaft schädlich für die Mutter oder das Kind ist. Dahingegen gibt es eine große Anzahl an Beiträgen von werdenden Müttern, die darüber berichten, wie entspannend Osteopathische Behandlungen sind. Es bleibt jedoch jeder Mutter selbst überlassen, ob oder ab wann sie eine Behandlung anfängt oder abricht. Um auf „Nummer sicher zu gehen“ kann immer mit dem Gynäkologen Rücksprache gehalten werden.

    Sie sollten zudem Osteopathen aufsuchen, die auf Kinder und Schwangere spezialisiert bzw. extra ausgebildet sind. Gerade in Berlin gibt es Praxen, die auf Kinderosteopathie spezialisiert sind.

  • Für wen sind Kochkurse richtig?

    Kochkurse bringen im Alltag sehr viel Gutes mit sich, jedoch stellt sich irgendwann die Frage, „für wen lohnen sie sich“? Kochkurse werden mittlerweile in den verschiedensten Konzepten und Variationen angeboten. Wenn Sie sich auch immer gefragt haben, welcher Kochkurs für Sie geeignet ist und wodurch Sie profitieren können, finden Sie hier Ihre Antwort.

    Welche Kochkurse gibt es?

    Zuerst gibt es den „allgemeinen Kurs“. Dieser Kochkurs stellt ein Thema in den Mittelpunkt, auf den sich der Kochkurs fokussiert. Beispiele dafür wären „Saisonale Küche“, „Thailändische Küche“ oder auch „Vegane Küche“. 

    Es gibt ebenso den „Technik-Kurs“, in diesem lernen Sie verschiedene Koch- sowie Zubereitungstechniken. Dabei steht die Technik, sprich „wie etwas gemacht wird“ im Vordergrund. Typische Bezeichnungen wären „Fleisch richtig braten“, „Schälen von Gemüse und Obst“ oder auch „Fisch entgräten“.

    Meist gibt es auch noch den „Ein-Gericht-Kurs“, wie der Name schon verrät, wird bei diesem Kochkurs nur ein bestimmtes Gericht zubereitet und somit die Abläufe perfektioniert.

    Wie läuft ein Kochkurs ab?

    Der Aufbau eines Kochkurses ist genauso vielfältig wie die Themen dahinter. Es gibt einige Personen bei denen steht das Erlernen im Vordergrund, bei anderen wiederum, dass perfektionieren bereits erlernter Fähigkeiten. Manche Kochkurse sind sogar auf Partnersuche ausgelegt, diese finden dann in Paaren statt, sodass man sich kennenlernen kann. Allerdings gibt es auch Einzelkurse, bei denen der Teilnehmer vom Kursleiter besondere Förderung bekommt. Zu Beginn des Kurses bespricht der Leiter mit Ihnen zunächst den Ablauf und erklärt, worum es genau geht. Danach werden die Utensilien verteilt und genauestens erklärt. Nach der Zubereitung werden Sie Beisammensitzen und den Kurs Revue passieren lassen. In dieser Runde werden Sie Feedback vom Leiter und vielleicht auch von anderen Mitmenschen bekommen, umso Ihr können zu verbessern.

    Für wen lohnt sich ein Kochkurs?

    Ein Kochkurs lohnt sich im Grunde für alle, die an ihm Interesse aufweisen. Bei einem so breitgefächerten Angebot ist bestimmt auch für jeden etwas dabei.

    Warum lohnt sich ein Kochkurs?

    Im ersten Moment scheint es etwas befremdlich für etwas Geld auszugeben, was Sie bei YouTube und im Internet umsonst nachschlagen können. Jedoch sollte man in erster Linie beachten, dass man in einer richtigen Kochschule nicht nur schneller, sondern auch effizienter lernt.  Außerdem steht bei vielen Personen nicht unbedingt das Kochen im Vordergrund, vielmehr auch die gemeinschaftlichen Aktivitäten („gemeinsam kochen“). Während des Kurses steht einem die ganze Zeit der Lehrer zur Seite, der einen auf der Stelle verbessern kann, wenn etwas nicht so läuft wie es soll. Bekanntlich lernt man aus Fehlern, aber wie soll man aus Ihnen lernen, wenn einem nicht bewusst ist, dass welche gemacht wurden.

    Fazit

    Wenn Sie eine Leidenschaft fürs Kochen besitzen oder auch einfach nur daran interessiert sind, sollten Sie an einem Kurs teilnehmen. Buchen Sie doch gleich einen guten Kochkurs in Berlin, wo Ihnen das Thema zusagt. .

  • Ist Express-Versand für ein Unternehmen wichtig?

    Es gibt im kaufmännischen Alltag öfter Dokumente die schnellstmöglich von A nach B müssen. Egal ob es Verträge sind oder kleine Pakete. Manchmal müssen für das zeitgerechte Ankommen sogar Mitarbeiter die Sendung zum Empfänger bringen. Aber gibt es dafür keine andere Lösung? Genau genommen gibt es sie. In diesem Blogbeitrag erfahren Sie, wie Sie Ihre Arbeitsprozesse verbessern können und welche weiteren Möglichkeiten es gibt.

    Was bedeutet Expressversand

    Genau genommen steht das Wort „Express“ sinnbildlich für Schnelligkeit. Welches Expressversand Sie wählen macht an sich natürlich auch wieder einen Unterschied. Ich habe mir einen Beispiel Dienstleister aus Berlin herfür genommen. Dieser bietet weitere Expressleistungen, sowie:

    • Same-Day Express
    • Expressversand (Normal)
    • Nationaler Expressversand
    • Internationaler Expressversand
    • Spätabholung
    • German Letter Express

    Besondern wichtig ist jedoch bei jedem dieser Leistungen der Zeitfaktor. Je nach Beginn des Transports wird die Sendung auch bei dem Empfänger ankommen.

    Vor- und Nachteile

    Wie bei allem im Leben gibt es auch hierbei Vor- und Nachteile. Die wichtigsten Fakten lauten jedoch wie folgt:

    Vorteile:

    • Pünktliche und schnelle Lieferung
    • Eine deutlich schnellere Lieferung als bei einem Standard-Versand
    • Sendung kann schon am selben Tag bei dem Empfänger eintreffen
    • Keine zeitliche Beschränkung

    Nachteile:

    • Zusatzkosten
    • Bei Verkehrsproblemen ist eine Verzögerung möglich

    Welche Vorteile bringt dieser Service nun für mein Unternehmen?

    Zeit ist bekanntlich Geld, sprich desto schneller Ihre Dokumente bei Ihrem Partner oder Kunden ankommen, desto zufriedener und seriöser wirken Sie als Unternehmen. Dieses Beispiel Unternehmen bietet auch einen Hauspost-Service an, dass bedeutet Sie müssten nicht mehr Ihren Arbeitsplatz verlassen, um Dokumente zu Ihren Kollegen zu bringen. Auch wenn Sie Internationalen Partner in Ihrem Unternehmen besitzen, können Sie einen Internationalen Expressversand bestellen. So ist Ihr Dokument oder auch Ihr Paket in der schnellstmöglichen Zeit in einem anderen Kontinent.

    Leistungszeiträume

    • Zustellung im selben Bundesland noch am selben Tag
    • Zustellung in Europa ab 3 Stunden
    • Zustellung International in kürzester Zeit

    Aber wie gewährleistet dieses Unternehmen diese Zeiten? OPC liefert nicht nur mit dem Fahrrad oder mit einem PKW/LKW, sie liefern ebenso mit dem Zug, mit dem Schiff und mit dem Flugzeug. So sind Sie nicht unbedingt auf die Verkehrslage angewiesen.

    Fazit

    Ein Kurier Unternehmen für sein Unternehmen zu haben, ist schon etwas ganz besonders. Es ist sehr schwer ein Unternehmen zu finden, welches den Ansprüchen gänzlich entspricht. Mit dem richtigen Unternehmen haben Sie alles in einem und brauchen nicht mehrere Partner, um zufrieden zu sein. Mit den Profis von OPC – Overnight Parcel Courier sind Sie an der richtigen Adresse.

  • Schadprogramme und Ihre Folgen

    Heutzutage benutzt fast jeder das Internet, egal ob auf Smartphone, Tablet oder am PC. Desto mehr Menschen das Internet benutzten, desto mehr Kriminalität gibt es auch im Netz. Kennen Sie jede Bedrohung, auf die Sie treffen könnten? Und wissen Sie auch, wie man sich vor Ihnen schützt? Im folgenden Beitrag können Sie dies erfahren und ein paar hilfreiche Tipps dazu lernen.

    Was können diese Viren anrichten

    • Ausspionieren der Daten   
      • Schadsoftware kann sich täuschend echt als eine Webseite ausgeben. Meist ist solche Webseite als Links in einer E-Mail angehangen. Das Ziel dahinter ist es personenbezogene Daten zu erlangen und danach noch mehr Schaden anzurichten.
    • Erpressen
      • Mit der sogenannten Ransomware kann man Zugriffe auf Daten und Systeme einschränken bzw. komplett unterbinden. Für die Freigabe der entwendeten Daten wird meist Lösegeld verlangt. Da man sich nicht sicher sein kann, dass die Daten am Ende wieder entschlüsselt zurückkommen, wird geraten keine Forderungen zu erfüllen.
    • Manipulation bei Online-Banking
      • Sind einmal Schadprogramme auf dem Computer installiert, können Sie den Datenverkehr beim Onlinebanking abfangen und manipulieren. Es ist sehr schwierig eine solche Manipulation festzustellen, da keine Auffälligkeiten festgestellt werden können. Erst ein Kontoauszug zeigt, welcher finanzieller Schaden entstanden ist.
    • Anzeigen von Werbung
      •  Virenbasierte Werbung nennt man „Adware“. Diese Schadsoftware ist vergleichsweise harmlos, kann jedoch trotzdem Nutzerdaten im Web aufzeichnen und am Ende „Werbe-Pop-Ups“ individualisieren.

    Wie kann ich mich schützen?

    Es gibt eine Reihe von Tipps, die vom BSI verfasst wurden, um sich vor Schadprogrammen zu schützen. Zum einen sollten Sie regelmäßig Updates ihres Betriebssystems durchführen und installieren, um vorhandene Sicherheitslücken zu schließen. Achten Sie beim Öffnen von E-Mails besonders auf die Seriosität eines Anhanges oder eines Links. Nutzen Sie nur vertrauenswürdige Quellen beim Downloaden von Dateien. Erstellen Sie regelmäßig Backups Ihrer Daten und verschlüsseln Sie diese. Zudem sollten Sie noch ein Virenschutzprogramm und eine Firewall installieren. Als letztes wird Ihnen geraten nur Benutzerkonten mit eingeschränkten Rechten zu benutzen, so können Viren nicht auf das gesamte System zugreifen.

    Für Unternehmer ist es besonders wichtig, eine gute Firewall zu verwenden. Hier beginnt die erste Verteidigungslinie gegen Schadprogramme und Cyberangriff von außen. An einer guten Netzwerksicherheit sollte nicht gespart werden.

    Wie überprüfe ich, ob ich bereits betroffen bin?

    Cyber-Kriminelle versuchen, die Schadprogrammen so unbemerkt wie möglich auf Ihrem System zu verweilen. Wenn Sie den Verdacht haben, dass Sie bereits einen Virus in Ihrem System besitzen, sollten Sie ein Virenschutzprogramm durchlaufen lassen.

    Fazit

    Ihre Daten und Ihr System ist ein sehr sensibler Ort, der Unbedingt privat bleiben sollte. Die Bedrohungen im Internet nehmen immer weiter zu. Das betrifft Privatpersonen und besonders Unternehmen. Für ein sicheres Unternehmensnetzwerk wenden Sie sich an Experten für Netzwerksicherheit. Diese beraten Sie entsprechend und schützen Ihr Netzwerk mit einer passenden Firewall.

  • Brandabschottung – Sinnlos oder echte Lebensretter?

    Jeder kennt sie, diese großen, massiven Türen in den Gängen von Krankenhäusern, großen Büroflächen oder Einkaufszentren. Aber was genau bringen sie? Und sind sie wirklich notwendig? Alles über allgemeine Brandabschottung und deren Nutzen können Sie im folgenden Blog lesen.

    Brandabschottung Allgemein

    Brandabschottung ist ein Teil des baulichen Brandschutzes. Hierbei werden Gebäude von deren Gebäudeklassen und Nutzungsabhängig in Brandabschnitte ein- und unterteilt und somit voneinander abgeschottet.

    Die Generalanforderung der Bauordnung sieht vor, dass im Schadensfall der Schutz geboten wird, dass keine Gefahr für Leben und Sachwert bestehet. Ebenso muss die Ausbreitung des Feuers so lange verhindert werden, bis das Gebäude vollständig evakuiert ist und die Feuerwehr die Brandbekämpfung starten kann. Die Brandabschnitte werden durch Decken und Wände mit einer bestimmten Feuerwiderstandsfähigkeit abgegrenzt. Typische Feuerwiderstandsklassen sind zum Beispiel 30 oder 90 Minuten. Die Wände und Decken dürfen nicht unterbrochen werden, ansonsten ist der Feuerwiderstand nicht gewährleistet. Die Installateure müssen durch Brandabschottung, Lüftungsklappen, Feuerschutzabschlüssen oder RWA-Anlagen gewährleisten, dass es in einem Brandfall zu keiner Beschädigung an Menschen oder Sachen geschieht. Man spricht von Kombischotts, wenn verschiedene Installationen durch eine gemeinsame Öffnung geführt und mit einem gemeinsamen Abschottungssystem verschlossen werden.

    Ziele der Brandabschottung

    Das Grundsätzliche Ziel der Brandabschottung ist es, dass das Ausbreiten eines Feuers von einem Brandabschnitt zum nächsten verhindert wird. Brandabschottung ist an Lüftungs- und Klimakanälen, Trägern sowie an Fugen in den Wänden und Decken notwendig.

    Die Brandabschottung muss in Art und Dimension angepasst sein. Beispiele dafür:

    • Die Leitungen, Kanäle und Trägen dürfen nicht brennbar sein
    • Der bauliche Brandschutz und der Baugenehmigungsbehörden muss vorhanden sein

    Technische Maßnahmen der Brandabschottung an Rohr- und Elektroleitungen sind wie folgt:

    • Brandschutzkitt
    • Brandschutzkissen
    • Leichtbauschotts und
    • Schaumabschottung

    Planung

    Bestimmte Unternehmen planen mit Ihnen zusammen die Brandschutzplanung. Dabei werden Themen wie:

    • Bewertung des Objektes auf Grundlage der rechtlichen Ausführungsbedingungen, die Funktionsfähigkeit des Systems, der Abschottung und der Rettungswege.
    • Definition von feststellbaren Mängeln
    • Erstellung eines konkreten Vorschlages zur Beseitigung von Missständen
    • Begleitung der Baumaßnahmen aus dem Blickwinkel des baulichen Brandschutzes
    •   Konzepterstellung für die Nutzung und Räumung des Gebäudes
    Fazit

    Brandabschottung ist sehr wichtig. Sie kann im Ernstfall das Leben eines Menschen retten. Es gibt viele Zweige des Brandschutzes. Die Brandabschottung ist nur ein kleiner Ast von einem ganzen System, welches verhindern soll, dass Menschen in lebensbedrohliche Situationen geraten. Wenn Sie gerade dabei sind, ein neues Unternehmen mit einem eigenen Gebäude in Berlin zu errichten, kann ich Ihnen die Firma El-Si Serviceteam- Brandschutz in Berlin und Brandenburg ans Herz legen. Sie beraten Sie nicht nur, sondern können Sie auch mit vielen anderen Leistungen unterstützen und begleiten.